Samstag, 27. Mai 2017

Saga: Ordensritter gegen Kreuzfahrer

Gestern gab es ein schönes vier Punkte Saga Spiel. Meine Ordensritter trafen auf die Kreuzfahrer meines Bruders.
Ich stellte einen Kriegsherr, einmal acht Krieger mit Armbrüsten und dreimal Veteranen.
Die Kreuzritter kamen mit Kriegsherr zu Fuß, einmal Krieger mit Nahkampfwaffen und einmal Krieger mit Armbrüsten und dazu zwei berittene Veteraneneinheiten.


Ich begann das Spiel, erhöhte meine Glaubenspunkte auf 1 und aktivierte sonst nur die Armbrustschützen. Nach vorne, schießen, schießen und zurück. Leider wurden nur zwei Krieger erwischt, aber das sollte noch wichtig werden.
Mein Bruder aktivierte nun alle Seite Einheiten. Durch eine Fähigkeit können sich seine Einheiten schneller bewegen und so stand er schon voll in Angriffsreichweite. Gegen die Ordensritter ist das eine sehr gute Taktik, denn ich muss Glaubenspunkte generieren, erst dann wird die Armee stärker und die Fähigkeiten können mehr bewirken. Nun war ich gezwungen zu reagieren.

In meiner Runde schossen die Armbrustschützen einen Veteran auf der rechte Seite ab und dann kam eine Angriffswelle, die ich so nicht erwartet hätte. Die rechts platzierten Veteranen griffen, die nun nur noch drei Veteranen an und töteten alle, ohne eigene Verluste. Dann griff ich mit einer zweiten Aktivierung die Armbrustschützen an. Durch eine Fähigkeit konnte ich all meine Ermüdungen negieren und würfelte hoch! Dazu kam das Pech bei den Rüstungswürfen und schon waren sechs Krieger weg. Da war es gut, dass ich vorher schon zwei abgeschossen hatte.
Nach zwei Runden sah es also sehr gut aus, denn schon hatten die Kreuzfahrer zwei Sagawürfel weniger.


Nur war die einzige Chance der Kreuzfahrer der Angriff. Die Veteranen trafen meine Armbrustschützen an, aber es konnte ein einziger entkommen, der mir einen Sagawürfel bis zum ende bereit hielt.


In einem zweiten Angriff ging es gegen meine Veteranen. Diese hatten wohl nicht ihren besten Tag und versagten kläglich. Alle starben und zwei Kreuzfahrerreiter blieben übrig.


Die Veteranen waren zwar erfolgreich gewesen, aber nun standen sie vor meinem Kriegsherr und meinen Reitern. Mit einem gemeinsamen Angriff konnte die zwei Gegner ausgeschaltet werden.


Die drei übrige gebliebenen Ordensritter, die eben noch die rechte Seite aufgeräumt hatten, eilten zum gegnerischen General und seinen Kriegern. Ich hatte es natürlich erstmal nur auf die Krieger abgesehen und konnte 5 ausschalten.


Die fünf Verluste waren aber leider nicht genug. Der Kriegsherr konterte. Er zog die drei Krieger zu sich ran, sodass mögliche Verluste erst von den nahen Kriegern abgezogen werden mussten und tötete alle Veteranen von mir.


Es kam nun zum Kampf der Kriegsherrn, allerdings hatte ich noch vier Veteranen an meiner Seite! Diese ganzen Attacken reichten aber nicht aus, um den Kampf zu entscheiden. Nur zwei Krieger fielen.


Es sollte also noch einen Chance für den Kreuzfahrerkommandanten geben. Und fast hätte er sie genutzt. Da meine Veteranen aber in der Nähe standen, mussten diese für meinen Helden herhalten und entfernte zwei von ihnen.


Der anschließende Angriff war dann aber zu viel für den Kreuzfahrergeneral. Er konnte noch einen Veteran mitreißen, aber musste sich geschlagen geben. Mit nur noch einem Krieger auf dem Spielfeld für die Kreuzfahrer beendeten wir das Spiel.


Vor allem die Veteranenangriffe im zweiten Spielzug, gefolgt davon, dass noch ein Armbrustschütze von mir überlebte, waren die Knackpunkte im Spiel.

Insgesamt ein schön flottes Spiel. So hatten wir sogar noch Zeit für ein weiteres Spiel und platzierten schnell etwas Gelände für eine Runde Dead Mans Hand!

Sonntag, 14. Mai 2017

9th Age: Imperium gegen Hochelfen

Es freut mich sehr, dass im Spieleclub Kassel 9the Age sehr gut vertreten ist. So konnte ich mein Imperium mal zum Zug kommen lassen.

In einem spannendem Duell ging es gegen die Hochelfen, die im letzten Aufeinandertreffen meine Chaoskrieger besiegt haben, also war ich nun am Zug mich zu revanchieren.

Ich durfte zuerst aufstellen und platzierte gleich die ganze Armee. Der Wagen stand als einziges hinten. Alles andere wollte in die erste Reihe.



Ok, das war vielleicht etwas riskant, aber so konnte ich anfangen und hatte Zeit zuzuschauen, wie mein Gegner überlegen musste, seine Truppen vor meinem Beschuss zu schützen.
Am Ende der Aufstellungsphase war das Meiste hinter Hügeln und Wald versteckt... ich glaube an der Stelle hätte ich mich auch entscheiden können, dass die Elfen anfangen, aber daran habe ich erst jetzt gedacht. Egal auf geht's!



Bei dem großen Abstand zwischen uns passierte erstmal nicht viel. Die Elfen blieben alle über 24 Zoll von meiner Salvenkanone entfernt. Die Pistoliere konnten einen Adler rausnehmen, wurden dann aber auch von einem Feuerball weggefegt. Und meine Musketen konnten mit dem Techniker zusammen eine Speerschleuder abschießen.
Es sah nun plötzlich wie eine quere Aufstellung aus. ;-)



Helden zu der Zeit waren diese mutigen Reiter. Ich rauschte mit meinem Dampfpanzer in sie hinein und tötete nichts... ich glaube, ich brauchte 3 Runden, um sie zu töten. In der Zeit schafften sie es tatsächlich dem Dampfer 3 Leben zu nehmen! Diese Pferde können aber auch echt hart zubeißen!



Dann war es soweit und meine Salvenkanone hatte nur noch einen Lebenspunkt. Der Konflikt stand bevor!



Auf der linken Seite zog ich mich schnell zurück. Die Bogenschützen absichtlich, aber die Musketen mussten tatsächlich schnell vor dem Phönix fliehen.
Die Salvenkanone war zu dem Zeitpunkt schon abgeschossen.
Mit den Demis sah ich die Möglichkeit nach vorne zu breschen. Allerdings hätte ich sie weiter nach vorne bewegen müssen, denn so verpatzen sie im letzten Spielzug noch den Angriff und machten im ganzen Spiel nichts...



Auf der rechte Seite wollten meine Flagellanten gerne in den Nahkampf, aber schafften den Wurf auf die 9 nicht... daraufhin fanden die Löwen einen Weg, um aus dem Angriffsbereich herauszukommen und meine Armbrüste zu bedrohen. Wenn sich jemand jetzt wundert, warum denn die Armbrustschützen so weit vorne stehen. Bei diesen beschloss ich kurzerhand, dass sie eh nichts töten und wollte sie als Scoring Einheit in die generische Aufstellungszone bringen... ok, das schafften sie auch nicht, aber sie haben es echt weit geschafft...



Nun brachen die letzten Züge im Spiel an und es war schon spät. Also waren schnelle Entscheidungen gefragt. Der Dampfer preschte in die Löwen rein. Diese haben zwar Stärke 6, aber hilft ja nichts. Im letzten Spiel schaffte er es dann, zusammen mit den auch noch in den Nahkampf eingreifenden Armbrustschützen, alle Löwen zu beseitigen.

Spannender war allerdings der andere Nahkampf. Meine Hellebardenhorde stürmte auf die Speerträger zu. Damit ich keinen Rückenangriff von den Drachprinzen kassieren würde, opferte sich mein einsamer Techniker.



Die Elfen hatten Regeneration 5+ durchgebracht. Meine Puffs waren aber mehr. 5+ Retter, Verwundungen wiederholen und dann war da noch der Wagen mit dem Blitzartigen Reflexen in der Nähe. Ich konnte die Speerträger in die Flucht schlagen, aber nicht einholen. Dafür lief ich direkt in den Drachen rein!



Im letzten Spielzug kamen noch die Bogenschützen von der Seite hinzu. Jetzt wurde es wieder spannend! Der Inquisitor trat im Duell gegen den Drachen an und starb... allerdings konnte er ihm auch drei Lebenspunkte durch die Multiwunden nehmen. (Leider merkten wir später (heute), dass der Held auf dem Drachen sogar Ini 8 hat, damit hätte er vor meinem Inquisitor mit Ini 7 (wegen Ini-Trank) zuschlagen dürfen.)
Die Bogenschützen an der Seite teilten selbst nicht stark aus, aber wurden dagegen selber dezimiert. (Auch hier war die Auffassung, dass Helden "aus dem Weg" brüllen und an die Seite platziert werden dürfen. Allerdings dürfen sie nur im ersten Glied Platz nehmen und so hätte höchstens ein Held an die Kante platziert werden dürfen).
Den Nahkampf gewann ich dann über das Kampfergebnis und der Drache wurde sogar noch eingeholt.
Also ein Sieg für das Imperium!

Es war bis zuletzt ein super spannendes Spiel! Am Ende wurde es etwas spät und die Sachen im Nahkampf hätten wir sonst sicherlich nachgeschaut.
Spaß hat es auf alle Fälle gemacht!! Auf weitere Spiele freu ich mich schon.

Sonntag, 30. April 2017

Spieltag Finale: Infinity und 9the Age

Nun hatte der Abend angebrochen, aber die Schlachten tobten immer noch! :-)

Heine, mein Bruder, Limbonation und Eden trafen in einer Vierspieler-Schlacht Infinity aufeinander.



Da weiß ich leider nicht, wie es ausgegangen ist. Glaube für Limbonation und Eden war es auch erst das erste Infinityspiel überhaupt.

Zeitgleich kämpften die Zwerge von Max gegen mein Imperium.


Es entwickelte sich ein spannendes Spiel. Er unterschätzte meine Pistoliere, die sehr schnell beim seiner Artillerie waren und sich erste die Orgelkanone holen konnten und später noch die Steinschleuder. Ich unterschätzte seine monströse Infanterie, die meine Greifenreiter dank ihrer multiplen Lebenspunktverluste sehr schnell beseitigen konnten.



Oben sieht man schön, wie sich die Zwerge nähern und gefühlt, trotz meines Beschusses, gar nicht weniger werden.


Zwei riesige Nahkämpfe entbrannten. Die Flagellanten teilten gut aus, aber waren in zwei Runden wieder weg. Die Hellebardenträger ließen die Zwerge erst fliehen, konnten sie nicht einholen und mussten sich später umformieren. Dann griffen sie die Einheit mit dem König an und dieser stand leider... dadurch konnten dann die sich gesammelten Zwerge in die Flanke kommen und ich verlor den ganzen Block... Ups...


Der Zwergenkönig war nun aber auf dem Präsentierteller. Mit vereinter Feuerkraft und etwas Magie konnten in der Runde sowohl der König als auch die letzten Figuren der monströsen Infanterie beseitigt werden.
Mein Dampfpanzer konnte in der Zeit wieder nicht durch Geschick an der Kanone glänzen, aber einen Zwergennahkampfblock konnte er bis zum Ende aufhalten.



Durch Beschuss konnte ich in der letzten Runde noch genug Zwerge ausschalten, damit dieser Block noch Punkte abgeben musste. Am Ende war es dann ein knapper Sieg für das Imperium, aber eine gute Schussphase weniger und im Nahkampf wäre ich verloren gewesen. So blieb es halt spannend bis zum Schluss!

Ein toller Spieletag beim Heine ging damit zu Ende und wir freuen uns schon alle auf den Nächsten!! :-)

Spieltag: Bloodbowl und Saga

Weite ging es beim Spieletag beim Heine mit BloodBowl und Saga!

Hier wurde nur mal kurz für einen kleinen Fleischsalat gerastet. :-)


Gespielt wurde dann auf zwei Spielfeldern.


Untote (Max) kämpften gegen Orks (Heine) und im unteren Feld sieht man ein Menschenteam (Limbonation) gegen Echsenmenschen (Jones).


Das obige Bild zeigt einen richtig geile Touchdown. Heines Orkteam ist eigentlich an der Reihe. Er haut den balltragenden Verfluchten zu Boden, allerdings wird dadurch der Ball fallengelassen und fällt in ein zufälliges Feld. Der Ball trifft genau das Skelett, das sich in der Touchdownzone befindet. Nur mit einer 6 könnte dieser nun den Ball fangen... und was passiert natürlich...! Die 6 fällt und Touchdown für Max!!

Mittlerweile wurde auch schon eingekauft und der Max hat sich das Spiel und ein Zwergenteam zugelegt. Scheint wohl Spaß gemacht zu haben.

Auf dem anderen Tisch gab es ein Probespiel zu Saga.

Ich verlieh meine Mauren an Eden und mein Bruder gab ein Einführungsspiel mit seinen Kreuzfahrern.



Durch die im Vergleich zu Warhammer ganz anderen Spielmechanik scheint dieses Spiel auch sehr gut angekommen zu sein.

Spieltagzeit!!

Diesmal ging es beim Heine zu Hause rund. Ab 10 Uhr trafen die ersten ein und es ging bis in die Nacht. Ein schöner Tag war das.

Im folgenden gibt es ein paar Impressionen von den verschiedenen Spielen.

Hier gab es eine Schlacht zwischen meinem Imperium und Heines Orks uns Goblins:


Schön zu sehen, wie sich die Schlachtreihen gegenüberstehen:


Das Spiel ging los und die Orks konnten in Folge des Spiels die geballte Macht von Techniker und Salvenkanone kennen lernen. Gefühlt hat er jede Runde etwas klein geschossen. Riese, verschiedene Streitwagen, viele Orks und Spinnenreiter. Im Gegensatz zur Kanone, die außer mit zwei Fehlfunktionen nichts zeigen konnte.

Positive überraschten mich die Postuliere (Habe sie mir extra mal ausgeliehen, verdienen vielleicht doch mal einen Zusammenbau... ). Diese haben dank ihrer Pistolen im Angriff einen tolle Regel bekommen, die sie gegen kleine Einheiten zu einer Gefahr werden lässt. Sie haben die Wolfsreiter und auch anschließend die Wildschweinreiter schön abräumen können.


Auch gut fand ich die Flagellanten. Sie haben zwar dem Ansturm von einer Arachnarok, einem Held auf Lindwurm und einem Kurbelwagen nicht standgehalten... Allerdings braucht Heine dazu zwei Nahkampfrunden und verlor dabei die Spinne und den Kurbelwagen!
(Ich muss allerdings zugeben, dass wir erst danach gelesen haben, dass der Gegner +1 auf das Treffen gegen Flegel bekommt... dann hätten die Orks schon auf die 2+ getroffen und es wären bestimmt mehr Verluste in der ersten Nahkampfrunde gewesen)


Die Orks und Goblins waren nun deutlich dezimiert...


Im folgenden wurde der Lindwurm noch abgeschossen und die Orks blieben im Dampfpanzer hängen.


Das Imperium war also am Ende erfolgreich.

Parallel dazu fand ein Kampf zwischen Limbonations Chaoskriegern gegen die Zwerge von Max statt.

Leider habe ich davon nicht viel mitbekommen. Aber die Bilder sehen gut aus.




Ich glaube, hier haben die Chaoskrieger gewonnen. Wobei ich hörte, dass die Kriegsmaschinen der Zwerge leider gar kein Glück in der Schlacht hatten.
Cool war, dass der Dämonenprinz fast über die ganze Schlacht durch ein paar Zwerge aufgehalten wurde. Die halten doch ordentlich was aus.

Freitag, 21. April 2017

Im wilden Westen ist was los!

In einer Gruppe aus fünf Leuten haben wir uns mal an das Spiel Dead Mans Hand herangewagt. Jeder erwürfelte sich eine Startposition, stellte 15 Punkte auf und los geht's.


Wie man sieht, ist bei dem Spiel spieltechnisch alles geboten. Es gibt Karten und Würfel und dazu noch Spielmarker. Aber ohne dabei unnötig kompliziert zu sein. Was will man mehr?!
Eine kurze Beschreibung zum Spielablauf gebe ich mal an. Und zwar beginnt jeder Spieler mit zwei Handgarten, auf denen erklärt wird, wann man diese einsetzen kann und was sie bewirken. Z.B. kann man einen Schützen dazu zwingen nachladen zu lassen. Diese Karte kann man einmal einsetzen und später dann eine neue ziehen.
Dann beginnt eine Runde. Jeder zieht eine Karte und ordnet sie aufgedeckt einer Figur zu. Dann werden weitere Karten zugedeckt den anderen Personen zugewiesen, damit der Gegner die Wertigkeit noch nicht weiß. Alle Karten werden dann aufgedeckt und zeigen an, in welcher Reihenfolge die Aktionen der Modelle abgehandelt werden. Quasi die Initiative.
Jede Figur kann drei Aktionen durchführen, die alle angesagt werden müssen, wenn die betreffende Figur dran ist. Z.B. Bewegen, Zielen, Schießen. Oder Bewegen, Schießen, Bewegen. Je nach Waffe kann man auch öfter zielen oder öfter schießen. Mit einem Revolver kann man z.B. dreimal Schießen ansagen. Dafür mit einem Gewehr zweimal zielen.
Die Modifikationen für Deckung, Zielen, erhaltene Beschussmarken, usw. rechnet man kurz aus und Würfelt dann mit einem W20, ob man den Gegner trifft oder nicht. Dabei unterscheidet man zwischen einem einfachen Treffer (11-14, der eine Schussmarke bedeutet), einem gefährlicheren Treffer (15-18, der eine Schussmarke bedeutet und einen Muttest erfordert, um nicht noch einen Beschussmarker zu kassieren) oder einem tödlichen Treffer (19-20, wodurch das Modell gleich als Verlust entfernt wird).
Man merkt, dass das Spiel schnell gehen kann. Mit einer Schrotflinte auf kurzer Entfernung kann man auch mal +6 auf den Würfelwurf bekommen, sodass sie tödliche Verwundung doch sehr wahrscheinlich wird. Doch auch 3-5 erhaltene Beschussmarken reichen aus, um die jeweiligen Modelle vom Spielfeld zu entfernen.
Sobald nur noch die Hälfte der Modelle auf dem Spielfeld sind, muss die Bande jede Runde einen Rückzugstest bestehen, ansonsten rennen sie weg und die Band ist verloren.


Auf dem Bild sieht man meine Bande, die gleich von zwei Seiten umzingelt wird. Die Marker geben an, dass sie die Modelle einmal bzw. zweimal bewegt haben. Dadurch werden sie schwieriger getroffen. Die Munitionskugel bedeutet, dass dem Modell leider die Patronen ausgegangen sind... denn wenn man eine natürliche 1 beim Schießen würfelt, darf das Modell nicht mehr schießen und muss erst einmal im nächsten Spielzug "nachladen" als eine Aktion wählen.

Hier nochmal zwei weitere Impressionen vom Spielfeld.



Bekannte Persönlichkeiten gibt es natürlich auch im Spiel.


Dieser lustige Geselle verprügelte gleich zwei meiner Leute (und ich glaube, er hätte damit noch munter weiter gemacht, wenn wir das Spiel nicht beendet hätten).

Mir gefällt das Spiel sehr gut. Die Regeln sind einfach, aber nicht zu leicht und ich mag den Einsatz der Karten, sowie das ganze Umfeld. So dass alles wie ein kleiner Film abzulaufen scheint und eher spaßig ist, als sich selbst zu ernst zu nehmen.

Freitag, 7. April 2017

Infinity: Vier Armeen Scharmützel

Heute Abend waren wir zu viert und hatten ein echt spannendes Spiel. Aleph, Normads, Yu Jing und  Haqqislam traten mit jeweils 150 Punkten gegeneinander an.

Die Aleph hatten nur 4 Personen, aber diese waren richtig stark. Der Achilles hat fast alles nieder gemacht, aber am Ende wurde er durch einen einfachen normalen Normad abgeschossen. Man muss auch mal Glück haben!


Das weiße Gelände ist von dem Aleph-Spieler und hat sich gut mit meinem Pappgelände ergänzt. Vielleicht wäre etwas mehr Höhe noch gut. So hat mein Scharfschütze (im Bild noch getarnt) sehr viel gesehen, ... allerdings so gut wie nichts getroffen...

Am Ende stand nur noch ein Modell von Aleph auf dem Spielfeld. Also bis zum letzten Schuss eine spannende Sache.

Donnerstag, 6. April 2017

Kleines Low-Budget-Projekt

Ihr habt euch sicherlich auch schon alle gefragt, was man mit den Pappverpackungen machen sollt, die ihr von eurem letzten Laptopkauf übrig habt?!



Natürlich Gelände für eure Spielplatte!


Ich habe den etwas hochstehenden Rand an den Seiten abgeschnitten und hatte schon ein Base, dass ich im nächsten Schritt mit Sand beklebte, damit es am Ende zur Wüstenplatte passt.
Dann wurde alles schwarz grundiert.



Die Wände sollten nun mit einem dunklen Braun angesprüht werden. Dafür verwendete ich GW Farben und ein Airbrush... ich bin mit der Handarbeit aber im Nachhinein nicht zufrieden. Ok, es ist eine billig Airbrush, aber vor allem das Anrühren der Farben war echt nervig. Denke Airbrush Farben oder wenigstens Tröpfchendöschen hätten mehr Spaß gemacht.


Naja, dann male ich den Rest halt mit dem Pinsel weiter.


Nachdem die Grundbasefarbe und das Braun getrocknen waren, wurde die Mauer mit Grau trockengebürstet.
Außerdem erhielt die Base auch noch einen weiteren hellen Sandton.


Jetzt war eigentlich schon alles Spielbereit, aber ich wollte noch etwas Farbe ins Spiel bringen. Mit einem Markierband klebte ich Platz für einen Streifen ab und wählte als Farben ein dunkles Gelb und ein dunkles Grün.


Im nächsten Schritt bürstete ich beide Farben mit einer helleren Variante trocken. Das hellere Grün ist auf den Bildern nicht gut wiedergegeben, aber es soll ja auch nur eine farbliche Markierung sein und kein greller Balken.


Mit dem Endprodukt bin ich ganz zufrieden, dafür dass es am Anfang nur ein Papprest war, der ursprünglich in den Müll wandern sollte.
Wie man sieht, konnte ich den Rest von einem Staubsaugerschlauch auch noch verwenden.

Hoffe, das kleine low-budget-Projekt gefällt euch.