Sonntag, 5. August 2018

Sommer, Sonne, Motivationshoch?

Jeden Sommer findet im Tabletopwelt-Forum das Simmerprojekt statt. Das Ziel dieses Projektes ist es innerhalb von drei Monaten 18 Modelle zu bemalen. Also 6 Modelle pro Monat.
In diesem Jahr habe ichir gedacht, ich mache doch auch mal mit, vielleicht hilft das Projekt ja Altlasten abzubauen und damit neuen Raum für neue Püppies zu schaffen. 
Die erste Hürde bestand schon darin auszuwählen welche Modelle ich bemalen will und welche nicht. Auch wenn das Sonmerprojekt keine Regeln für die Auswahl der Modelle vorschreibt, wollte ich trotzdem überlegen, welche Modelle ich zuerst bemalt haben möchte. 
Die ersten beiden Auswahlen kamen mir sofort in den Kopf. 

1. Blood Bowl Orks 
2. Infinity Ariadna

Beide Systeme spiele ich gerne und häufig. Doch damit sollte es nicht genug sein. Ich kam zu dem Entschluss, dass ich noch dringend Modelle brauche, die schnell zu bemalen sind um den sicheren Abschluss eines jeden Monats zu sichern. Also schaute ich mal in meinen Schrank, welche Modelle dafür in Frage kommen würden. Zuerst fielen mir jede Menge Nachtgoblins aus der Schädelpassbox auf... Super um schnell viel Masse zu bemalen. Allerdings hatte ich denkbar wenig Lust meine eh schon riesige Orkarmee für Warhammer noch weiter aufzupumpen. Also keine Orks... Ich schaute weiter in die Kartons: Chaoskrieger? Echsenmensen? Tolle Modelle, aber blöderweise mit einem aufwendigen Farbschema begonnen... Also auch nicht. 
Und dann lächelten mich von ganz unten aus dem Schrank meine alten Saga Figuren an, die ich schon fast vergessen hatte. Und mir war klar, die werden es. 
Als ich dann alles zusammengestellt hatte sah ich noch die Mars attacks box im Schrank herumliegenden und schwupps hatte ich meine Modelle zusammen. 

Also schnell raus und grundieren

Das war dann das Ergebnis der ersten Runde grundieren und gleichzeitig auch der Beginn eines Motivationsschubes. 
Und genau das ist der eigentliche Grund für meinen Post. Zum einen möchte ich meine bemalten Modelle zeigen und zum anderen über Motivation zum Malen sprechen. 
Ich habe im letzten Monat mein Ziel deutlich übertroffen und bereits Modelle für die ersten zwei Monate des Sommerprojektes abgeschlossen (man kann Monate bereits abschließen, bevor ein neuer Monat begonnen hat im Sommerprojekt). 
Insgesamt kamen 13 Modelle im Juli zusammen.



Und damit konnte ich bereits einen guten Teil des ersten Bildes mit Farbe füllen. So sieht der aktuelle Stand des Grundierkartons aus.

Es wird also. Jetzt aber zu der Sache, über die ich eigentlich sprechen wollte: Motivation zum Malen.
In den vorherigen Monaten habe ich gelegentlich immer mal wieder an einzelnen Modellen gemalt und konnte auch das ein oder andere Modell beenden, allerdings kam ich nie auf mehr als 3, geschweige denn 13 Modelle im Monat. Seit Beginn des Sommerprojekts ist meine Motivation zu Malen jedoch viel größer. Woran könnte das liegen?
 Zum einen liegt es mit Sicherheit daran, dass ich meine Modelle öffentlich und gesammelt im Sommerprojekt präsentieren kann. In der Didaktik des technischen Sachunterrichts wird in diesem Zusammenhang immer wieder von einem "Erschafferstolz" gesprochen, der bei Kindern zu beobachten ist. Dieser ist - keine Frage - auch bei Erwachsenen noch vorhanden (sonst würde dieser Blog schon gar nicht existieren ;)). Wer kennt nicht das großartige Gefühl, wenn man endlich eine größere Einheit oder ein besonders aufwendiges Modell fertiggestellt hat. Am liebsten würde man es seinen ganzen Hobbykumpels präsentieren. Und selbst meine Freundin wird immer wieder mal gezwungen sich ein fertiges Modell anzuschauen. Dieser Erschafferstolz hat natürlich auch eine Kehrseite. Der Stolz auf das geleistete ist (sowohl bei uns, als auch bei Kindern aus dem Sachunterricht) so groß, dass negative Kommentare schnell sehr verletzend wirken können, wenn man nicht darauf eingestellt war. Ich will damit jetzt nicht darauf hinaus, dass alle fertigen Modelle von jedem, der das Modell sieht in den Himmel gelobt werden müssen, aber ein jeder wünscht sich doch Anerkennung für seinen Aufwand und seine geleistete Arbeit. Zum Glück gibt es mittlerweile so etwas tolles wie den Like-Button, dem -zumindest auf der Tabletopwelt- kein Dislike-Button gegenüber steht. Es ist für die User also sehr viel einfacher einen positiven Kommentar zu hinterlassen, als die gezeigte Arbeit zu kritisieren, der Faulheit sei Dank.
Daher führen solche Projekte, wie eben das Sommerprojekt zu einer positiven Bestätigung für den Malenden und die Motivation an das nächste Modell zu gehen steigt noch weiter. 

Ich habe bereits angedeutet, dass für mich noch ein weiterer Grund die Motivation an den Modellen zu arbeiten fördert. Ich habe die unbemalten Modelle alle so bei uns in der Wohnung platziert, dass ich die jeden Tag sehe. Ich werde also täglich mit meinen Fortschritten -oder eben auch nicht- konfrontiert. Dieser Punkt hilft mir sehr stark meine Motivation hochzuhalten und ich kombiniere dadurch abends sehr oft malen und fernsehen. Somit wird Tag für Tag an den Modellen weiter gemalt und die Motivation steigt durch die zu sehenden Fortschritte immer weiter an. Auch werden eigentlich längst vergessene Spiele wieder mehr in den Fokus gerückt. Mars attacks hatte ich eigentlich schon gar nicht mehr auf den Schirm. Durch die Arbeit im Sommerprojekt ist meine Motivation ein fertiges Spiel Mars Attacks zu besitzen unheimlich gewachsen und ich kann es gar nicht abwarten, endlich alle Modelle und bemaltes Gelände auf das Spielfeld zu stellen und Fotos zu machen. Erschafferstolz eben. 

Erschafferstolz hängt jedoch auch damit zusammen, wie man seine eigenen Modelle sieht. Keiner von uns aus diesem Block ist in der Lage sich mit den großen Malern unseres Hobby auch nur ansatzweise zu messen. Diese Erkenntnis, es gibt jemanden der ist besser als ich ist zunächst nicht einfach, wird dadurch aber leichter, dass man sich vor Augen führt, dass es sich eben um Profi-Maler handelt, diese also viel mehr Aufwand in ein Modell stecken und damit in der Lage sind ihr Leben zu finanzieren. Ein Leben nur von (und für?) Tabletop. Das ist so gar nichts für mich, also sollen sie doch ihr Ding machen und ich lebe mein Leben so wie es nir gefällt. Ihr habt vermutlich erkannt, dass ich gerade nach Rechtfertigungen gesucht habe, warum ich Modelle in einer niedrigeren Qualität abliefern darf als die Profis. Schwierig wird es allerdings, wenn ich mit meinen Modellen im Vergleich zu denen meiner Mitspieler nicht zufrieden bin. Dort fällt diese Suche nach Rechtfertigungen schon schwerer, schließlich spielen nur die wenigsten Leute mit Profimalern zusammen. Beginne ich dann meine Modelle mit denen der anderen zu vergleichen und nach Gründen zu suchen warum meine Modelle nicht so gut aussehen komme ich schnell in die alte Schiene zurück. Vielleicht malt xy mehr als ich, vielleicht vernachlässigt er dafür andere Dinge, vielleicht.... Oder vielleicht kann ich auch einfach nur nicht malen. 
Dieser letzte Gedanke ist dann der Tod des Erschafferstolzes. 
Doch wie kann man ihn vermeiden? Meine Meinung: Lasst es gar nicht soweit kommen. Nutzt das Hobby als das was es ist: ein Hobby. In unserem Alltag haben wir genug mit Leistungsdruck und Konkurrenzdenken zu tun, lasst uns doch versuchen diese Gedanken nicht auch noch in unserer Hobbywelt krampfhaft zu verankern. Ein bisschen Konkurrenz gehört natürlich dazu - immerhin will ich ja meine spiele auch gewinnen - aber lasst es uns nicht zulassen, dass wir uns selber den Spaß am Hobby, den Stolz auf ein bemaltes Modell oder eine gelungene Finte auf dem Spieltisch nehmen. Lasst uns die kleinen Erfolge genießen und unseren Spaß am Hobby daran aufhängen. Jedes bemalte Modell hat etwas, worauf man Stolz sein kann und jedes Spiel hat einen Moment auf den wir als Spieler stolz sein können. 
Lasst uns also versuchen die kleinen Erfolge zu feiern und damit die Motivation für den nächsten Schritt zu steigern. Wenn wir das versuchen umzusetzen bin ich mir sicher, dass wir unseren Spaß am Hobby noch weitet steigern und damit unser Hobby und das unserer Spielgruppen bereichern können. 

So, ich hoffe ich habe euch jetzt nicht mit dieser Wall of Text erschlagen oder bin zu unstrukturiert in meinen Gedanken gewesen. Solltet ihr das Bedürfnis haben diesen Beitrag zu kommentieren, bitte tut dies - vielleicht triggert dieser Beitrag ja auch jemand anderen von diesem Blog und er verfasst einen eigenen Beitrag zu diesem Thema, ich für meinen Teil werde mich jetzt wieder in meinen Alltag stürzen und heute abend beim Spiel Bayern gegen ManU Farbe und Pinsel wieder auf den Tisch holen. 

Bis demnächst euer Heine


Freitag, 20. April 2018

Struktur für die Transportbox

Für ein bisschen mehr Struktur und für den sicheren Transport habe ich mal ein bisschen gebastelt. Rechts ist eine dünne Metallfolie drin.


Dort passt dann das ganze Blood Bowl Team rein und kommt sicher beim Gegner an.


Samstag, 14. April 2018

Bilder vom letzten Spieletag

Der letzte Spieletag ist zwar nun etwas länger her, aber nun gibt es auch die Bilder dazu. Es war mal wieder eine Freude die Figuren zu schupsen. :-)

An Armeen war einiges vertreten. Es gab Echsenmenschen, Chaoszwerge, Bretonen, Krieger des Chaos, Tiermenschen, Oger und das Imperium!

Hier bekämpfen sich die Chaoszwerge gegen die Echsenmenschen!



Und hier treten die Bretonen gegen Tiermenschen an:



Dann kam es noch zum Aufeinandertreffen der Tiermenschen gegen die Echsenemenschen:



Außerdem habe ich noch zwei Bilder von meinem Imperium gegen die Echsenmenschen:



Leider habe ich keine Bilder von allen Schlachten gemacht. Denn es gab noch mehr, aber einen kleinen Eindruck können die Bilder vermitteln.
Freue mich schon auf die nächsten Schlachten!

Montag, 2. April 2018

9th Age: Das Rückspiel Chaoskrieger gegen Tiermenschen

Die Chaoskrieger trafen erneut auf die Tiermenschen. Aber natürlich wollte ich weiter ausprobieren und so flogen die Fornsworn wieder aus der Liste. Dafür wollte ich mal die Barbaren mit Speeren und Riesen ausprobieren. Dazu wurde der Drachenogertrupp vergrößert und als Held war ein Dämonenprinz von der Partie.


Die Armeen standen sich gegenüber und die Tiermenschen stürzten nach vorne. Gleich dazu erschienen zwei Bestien aus dem Wald!


Ich positionierte meine Truppen, wobei die Blutbestie etwas weit lief.


Die Tiermenschen zogen nun wirklich alles auf die linke Seite. Nur die Hunde blockten die Blutbestie.


Nun kam die leider entscheidende Phase, in der das Spiel entschieden wurde. Der Dämonenprinz griff den Minotauruslord an und die Drachenoger versuchten sich am Ghorgor...


Die rechte Seite sah klar für mich aus. Der Angriff auf die Bestie kam zwar nicht zustande, aber die Hunde besiegte die Blutbestie leicht.


Auf der linken Seite lief allerdings alles schief! Die Drachenoger versagten mit ihren Attacken komplett. Und der Dämonenprinz war noch schlechter dran. Er verlor mehrere Lebenspunkte und alle 5 Verwundungen wurden mit dem Regenerationswurf gerettet!


Anstatt die Nahkämpfe zu gewinnen und aus dem Angriffbereich zu stürmen, war ich nun gebunden und ziemlich leichtes Futter für die Tiere. Die Bestigors griffen von der Seite an, sowie der zweite Ghorgor.
Mein Dämonenprinz wollte wenigstens in einer Herausforderung noch den Minolord verhauen, doch schon wieder wurden von 5 Verwundungen 4 gesaved! Dann wurde er auf das Übelste vom Minotauruslord verhauen.
Die Bestigors überrannten natürlich die Drachenoger.


Damit war das Spiel im Prinzip gelaufen. Der Streitwagen probierte sein Glück noch gegen den Ghorgor, doch eine 1 beim Aufpralltrefferwurf zeigte eindeutig, dass hier nichts mehr drin war.


So blieben nur noch die Blutbestie und meine Kerntruppen gegen den Rest der Tiermenschen.


Ich glaube, die Krieger mit Magier bekam er auch noch irgendwie, sowie die Blutbestie, die gegen die vielen Attacken der Minotauren keine Chance hatte.

Insgesamt also ein deutlicher Sieg für die Tiermeschen. Ich denke, ich hätte es auf der linken Seite besser spielen müssen (und auch besser würfeln...). Den Dämonenprinz habe ich das erste Mal gespielt und wusste nicht, wie ich mit ihm umgehen muss. Wahrscheinlich habe ich ihn zu offensiv gespielt.
Die Barbaren mit Riesen finde ich sehr langsam. Dazu mit Riesen sehr teuer. Außerdem ist die Einheit nicht so stark. Wir haben sie später mal gegen einen Ghorgor antreten lassen. Der Riese selber hat nur 5 Attacken, auch wenn er gegen große Ziele Multiple Wunden macht, so muss er mit KG3 erstmal treffen und dann mit Stärke 6 auch verwunden... Ein großer Vorteil beim Riesen ist ja, dass er stärker wird, wenn er Lebenspunkte schon verloren hat... Da er aber im Trupp nicht angekratzt wird und der Gegner für das Kampfergebnis auch eher auf den Trupp also auf den Riesen einschlägt, werden seine Attacken nicht mehr werden.... weiß also nicht, ob ich den nochmals einsetzte...
Mal sehen, was dafür dann beim nächsten Chaosspiel in die Liste rückt. ^^

Sonntag, 25. März 2018

9th Age: Chaoskrieger gegen Tiermenschen

So, dann ein kleiner Bericht zum Spiel gegen die Tiermenschen.

Die Chaoskrieger hatten kurz vorher ordentlich einen auf die Mütze bekommen, aber die Liste wurde nicht geändert. Die Fornsworn bekamen ihre zweite Chance und auch die Blutbestie sollte zeigen, dass der Sieg gegen den Löwenlord kein One Hit Wonder gewesen ist.

Da ich selber vor kurzem erst mit den Tiermenschen gekämpft hatte, freute ich mich schon sehr auf das Spiel. Und ich sah mich gleich einem Minolord, zwei Ghorgor und einem fetten Block mit Bestigors gegenüber.


Auch diesmal wurde eine Mission mit zwei Markern gespielt und auch diesmal stellte sich der Gegner fast komplett auf einer Seite auf. Meine rechte Seite hatte nur zwei generische Einheiten vor sich... kam mir am Anfang so vor, als würde sich das Spiel wie gegen die Hochelfen wiederholen...

Ich zog als erstes vor; doch diesmal wollte meine Blutbestie nicht gleich wieder zum Nahkampf einladen. Sie stolperte also nur langsam vorwärts.


Jetzt konnten sich die Tiermenschen positionieren. Der Ghorgor von der rechten Seite hatte durch die Magiephase von mir zwei Lebenspunkte abgenommen bekommen und bekam Respekt, daher ging es für ihn nach links zu den anderen.
Aus dem mittlerem Wald kamen zwei Bestien zum Vorschein... jetzt war es an mir zu überlegen, wie meine Nahkämpfe geplant werden...


Ich musste etwas überlegen, denn viele Fallen wurden mir gestellt. Der Angriff in die Front der Hund würde mir nach dem Überrennen nur niederschmetternde Gegenangriffe einbringen und die Blutbestie gegen die Minotauren einzusetzen war Selbstmord, weil der Minotauruslord in der Einheit auf ihn wartete.
Aber ich entdeckte eine Möglichkeit, die übersehen wurde. Denn meine Fornsworn waren in Angriffsreichweite von der Flanke der Minotauren! Durch die Grundbewegung von 5, reichte mir eine lächerliche 10. ;-) Und diese 10 fiel dann auch!


Das war klasse, denn von der Flanke aus tötete ich alle drei Minotauren und überrannte den Minotaurenlord! Der General war also Tod! Das war es wert, dass nun die Fornsworn in Angriffsreichweite von so vielen Tiermenschen stand.


Die Angriffe kamen dann auch. Ein Ghorgor von der Seite und die drei Streitwagen in die Front. Doch die Streitwagen wollten nicht so richtig. Keine einzige Wunde durch die Aufpralltreffer kam durch! Im Gegenzug erschlug ich zwei Streitwagen. Nur der Ghorgor von der Seite teilte richtig böse aus. Da es sich um die erste Nahkampfrunde handelte, waren die Fornsworn allerdings standhaft und so hielt ich tapfer die Stellung!
Meinen Hunden am unteren Rand erging es allerdings nicht so gut und sie wurden von der Platte geräumt.


In meiner Runde griff ich mit dem General den Ghorgor an. Dieser war schon angeschlagen, doch ich schaffte es nicht, ihn auszuschalten. Das war dann auch schon das Ende meines Generals, denn der Ghorgor würfelte fast nur 6er! Erst beim Treffen und dann auch 3 oder vier 6en beim Verwunden... Naja, meine Fornsworn waren ja noch dran und diese nahmen dem Ghorgor die letzten Leben ab und schalteten noch den Streitwagen aus.
Die Blutbestie eilte in der Zeit zum Gortrupp, der mir mit Sicherheit das Missionsziel streitig machen wollte.


Die Tiermenschen waren nun schon ordentlich dezimiert. Der Ghorgor traute sich nicht gegen die Fornsworn ran und die Bestigors schritten auf das Missionsziel zu.


Die Chaostrupps setzen wieder alles auf Angriff. Die Blutbestie erreichte die Gors und machte alle im Überrennen nieder.
Und die Fornsworn griffen den Ghorgor an.


Der Ghorgor wehrte sich ordentlich und tötete zwei meiner Krieger, die ihn im Gegenzug allerdings nicht ausschalten konnten, aber sie hielt die Stellung.


Der letzte Fornsworn starb dann noch, aber mein Doomlord konnte den Ghorgor erledigen!
Unten sieht man, wie meine Drachenoger sicher der Hunde annahmen.


Die Schlacht war im Grunde gelaufen. Es lebten noch die Bestigors und ein paar Gors mit Wurfwaffen auf Seiten der Tiermenschen und bei mir war im Grunde noch fast alles am Leben (außer den Fornsworn und der Hunde).


Es ging also nur noch im das Missionsziel und ich probierte nochmals alles. Die Drachenoger stellte ich so, dass die Bestigors sie nicht angreifen konnten. Dann prasselte all meine Magie auf den Gortrupp ein. Aber ich konnte ihn nicht mehr zum Fliehen bringen.


So endete dann auch dieses zweite Spiel am Abend. Doch diesmal glücklicher für mich. Die Mission war ein Unentschieden, aber von den Punkten her stand es in etwa 17:3 für die Krieger des Chaos. Ich denke, der Grundstein zum Sieg war die 10 Zoll Angriffsbewegung in die Flanke der Minotauren. Wenn das nicht geklappt hätte, wäre es deutlich schwieriger geworden.
Ich freue mich aber schon aufs nächste Spiel!

9th Age 2.0: Chaoskrieger gegen Hochelfen

Damit ich es nicht ganz aus den Augen verliere gibt es ein paar Bilder und Berichte zum Spiel gegen die Hochelfen von Heiner.

Ich wollte mal etwas ganz neues probieren und setzte auf eine Einheit Fornsworn mitsamt Doomlord, der auch gleichzeitig mein AST war. Die Nurgle Blightkings wollte ich immer schon mal einsetzen und vielleicht lohnt es sich ja auch mal die irgendwann anzumalen...
Die Barbaren mussten dafür leider die Liste verlassen und so sah meine Armee doch recht klein aus.


Ich positioniert alles so, dass ich auf beide Missionsziele eine Chance hatte. Heiner konnte damit nun taktieren und stellte fast alles auf eine Seite. Meine Blutbestie preschte gleich mit ihren 3W6 Zufallsbewegung viel zu weit vor. Der Rest musste schnell nachziehen, aber so schnell waren nur die Hunde...


Das Geschenk wollte sich der Löwenlord nicht entgehen lassen und griff die Bestie an. Doch diese hielt den Schlägen stand und konnte dem Lord Leben abziehen. Die anderen Elfen stellten sich vor mich und boten mir Nahkämpfe an.


Die Drachenoger hatten zu starken Respekt und blieben stehen, damit die Phönixgarde sich nicht auch noch in meine Flanke neu formieren konnte.
Der Lord allerdings griff gleich die paar Umlenkerreiter an.
Und der Choosenstreitwagen kam der Blutbestie zur Hilfe und sie besiegten gemeinsam den Löwenlord. Leider waren beide nun ziemlich geschwächt...


Der ganze Beschuss prasselte auf den Streitwagen ein und das war für ihn zu viel. Die Blutbestie allerdings blieb noch am Leben.
Unten sieht man, wie die Phönixgarde die Drachenoger angreift...


... einen von ihnen besiegt und aufreibt... aber nicht einholt.


In meiner Runde holt sich der Chaoslord die Speerschleudern und die Blutbestie rennt in den Phönix rein. Dieser Phönix wird auch gleich besiegt, allerdings kommt er auf die 3+ wieder und steht nun wieder zum Kampf breit...
Die Drachenoger kann ich sammeln... wie man aber wieder unten am Bildrand sehen kann, setzt die Garde nach und besiegt in der Runde der Hochelfen den Trupp.


Nun war es an mir zu überlegen, was zu tun ist... Entweder ich sichere das rechte Missionsziel und ziehe alles weg, um auch meine Punkte zu sichern, oder ich spiele auf Angriff und schaue was passiert. ;-)
Mit Sicherheit mache ich hier den größten Fehler im Spiel, weil ich voll auf Angriff gehe. Ich will einfach wissen, was diese Fornsworn können!


Mit der Blutbestie gehe ich in die Garde rein und die Fornsworn gehen nach vorne um sich angreifen zu lassen.


Die Blutbestie hält tatsächlich auch eine Nahkampfrunde aus... aber nur eine. Der Doomlord erschlägt den Phönix entgültig und der Rest der Einheit haut einige Speerträger raus... der Trupp muss allerdings einige Verwundungen hinnehmen. Ein 3+ Rüster im Nahkampf wird durch die Speere auch nur noch zu einem 4+ und den muss man auch erstmal schaffen...


Die Fornsworn dezimieren die Speerträger weiter, können sie aber nicht in die Flucht schlagen und werden im nächsten Zug von den Reitern in der Flanke erwischt...


Dieser Flankenangriff tötet auch die letzten Figuren der Einheit (Oder die wurden auf der Flucht geschlagen...). Es blieb also nur noch der General gegen den Rest der Armee.


Wahrscheinlich hätte ich auch hier abhauen sollen, aber was soll's. ;-) Ich griff erst die Reiter an, die Flucht ansagen und dann die Speerträger, die auch fliehen, dann wollte ich weiter machen... allerdings darf man nur zweimal umlenken. Mist! Das hatte ich nicht auf dem Schirm. Aber nur so lernt man... Ich ritt mit dem General an den Bogenschützen vorbei und wir bekamen am Ende noch den Nahkampf der Generäle zu sehen.
Es wurde aber zu einem Desaster... In der Magiephase kam +1 Stärke durch und ich setze alles dran, damit die Flammenden Schwerte nicht auch durchkamen, aber was Heiner da würfelte war schon echt gut und was ich dagegen halten konnte... wirklich furchtbar. Und so waren die Flammenattacken da, die meine Regeneration aufhoben.
Alle vier Attacken des Hochelfen trafen, was 8 Verwundungen bedeuteten und das war auch schon das Ende vom Chaoslord...


So endete dann auch diese Schlacht. Ein Missionsziel hielten meine Chaoskrieger mit Magier, aber das zweite hatten die Hochelfen. Nach Siegespunkten lagen die Hochelfen deutlich vorne. Wahrscheinlich ein 16:4 oder 17:3.
Es war trotz der Niederlage ein cooles Spiel. Einiges lief schief und teilweise hätte ich für einen Sieg klüger spielen müssen. Bei den Fornsworn bin ich mir noch unsicher. Ich habe sie mit Zweihandwaffen und Schilden gespielt. Dadurch waren sie mit einem 2+ Rüster gegen Beschuss recht gut geschützt, aber im Nahkampf recht langsam, weil sie immer zuletzt zuschlagen... dafür hauen sie dann aber auch richtig zu!
Mittelweile haben sich aber auch die Regeln der Chaoten geändert und da muss ich wohl schon wieder umdenken...

In einer weiteren Schlacht ging es am gleichen Abend noch gegen Tiermenschen. Dazu ein paar Worte und Bilder gibt es demnächst auch noch. :-)