Mittwoch, 20. Juli 2016

Zweistöckige Wüstenhütte

Motiviert durch die erste Hütte, wird gleich die Zweite nachgelegt. Wobei diese etwas schmaler aber dafür zweistöckig wird.

Das heiße Wetter war dafür super geeignet. Die Farbe habe ich draußen immer trocknen lassen und habe dann drinnen den nächsten Farbanstrich auftragen können. Man konnte das Trocknen der Farbe richtig sehen.

Ich habe die ganzen Schritte wieder zusammentragen. Vielleicht will ja jemand was Ähnliches nachbauen. Es ist natürlich im glichen Stil zur anderen Hütte gebaut, bei der ich die Inspiration von TWS habe (nur zu empfehlen!).

Den Anfang macht eine Architekturpappe.


Dann wird alles ausgeschnitten und Löcher für die Hölzer dürfen auch nicht fehlen. Für die Hölzer nehme ich Raketenstöcker von Sylvester.


Eine Base gibt es aus einem Tischset von Ikea und die Decke nicht vergessen.


Die Ziegelsteine werden mit einem Cutter eingeschnitten.


Die Türen und Fenster sind aus Holzstäbchen von einer Fast Food Kette. Für eine bessere Holzstruktur nach dem Trockenbürsten, habe ich alle Holzstreifen mi einem Cutter eingeschnitten.


Dann wird alles zusammengesetzt und mit Holzleim verklebt. Die Nadeln halten alles beim Trocknen zusammen.


Für den Putz des Hauses nehme ich feine Strukturpaste.


Weil alles am Ende auf einer Sandplatte steht, darf natürlich der Sand auf der Base nicht fehlen. Ein paar größere Steine dazwischen lockern alles etwas auf.


Und dann wird das ganze bemalt. Ich habe mich wieder für Terrakotta entschieden. Da alles heute beim Trocknen so schnell ging, habe ich da aber keine Bemalzwischenschritte.


Und hier der Größenvergleich zum anderen Haus.


Lob, Kritik, eure Meinungen sind natürlich immer gewünscht.

Sonntag, 26. Juni 2016

Eine Wüstenhütte ist entstanden

Als große Hilfe und Inspiration diente uns das Video "desert hut" von TWS. Die Jungs machen einen super Job! Ich bin immer wieder begeistern von ihrem YouTube Channel.

Im Grunde ist der Vorgehen, wie bei unseren Mauer nur in Hausgröße. :-)

Als Balken wurden Holzstäbe von Sylvesterraketen verwendet und als Holz für die Fesnter und Türen wurden Rührstäbchen von einer Fastfoodkette benutzt.



Dann kam Putz drauf. Natürlich wurden die eingeritzten Mauerwerke ausgelassen.


Als letzter Schritt war die Bemalung dran. Auch dabei orientierte ich mich an den Mauern, damit die auch schön zusammenpassen.


Und in Aktion mit ein paar Einheiten und dem Rest der erstellten Gelände sieht das ganze dann so aus:



Kommentare sind natürlich erlaubt. ;-)

Dienstag, 14. Juni 2016

Die Mauern stehen und die Felder sind bereit!

Die Wüstenplatte ist da, also muss auch was drauf! :-)

Wir haben uns für Felder und Mauern zum Anfang entschieden, denn diese kann man immer gebrauchen und machen schon was her auf einer Spielplatte.

Und so sieht das ganze dann aus, wenn die Mauren einmarschieren!


Und wie begann das Ganze. Erst einmal mit einem Farb- und Basteleinkauf und natürlich mit einem Besuch bei Ikea.


Die Felder wurden einfach aus der Fußmatte herausgeschnitten und dann auf ein Baste aus dem Tischuntersetzer geklebt. Dazu kann etwas Sand, das passend zum Spieltisch bemalt wurde. Um das Ganze etwas aufzulockern, kamen noch ein paar größere Steine hinzu.




Die Mauern waren etwas aufwendiger.

Der Beginn ist eine Hartschaumplatte aus der die Mauern herausgeschnitten wurden. Mit einem Kutter habe ich dann eine Mauerstruktur auf einigen Stellen eingeritzt.

 
 
Die Segmente wurden auf Bases geklebt. Dabei sind die Bases so, dass man die Mauern direkt aneinander stellen kann. Natürlich haben wir auch an Eckelemente gedacht.
 


Dann wurden die Mauern verputzt. Dazu habe ich feinkörnige Strukturpaste verwendet.


Jetzt konnte die Bemalung beginnen. Wir haben uns für ein Terrakotta entschieden. Alternative wäre bestimmt auch ein Braun oder Sandfarbe passend gewesen, aber die Mauern sollten schon auffallen.


Im nächsten Schritt wurden nur die eingeritzten Mauerbereiche getuscht.


Dann wurde alles mit einer Mischung aus Terrakotta, Ocker und Sandfarbe (Beige) trockengebürstet.


Und dann als Abschluss nochmals mit reiner Sandfarbe gebürstet.


Und jetzt kann sich die Mauer sehen lassen. :-)

Natürlich haben wir uns bei den Größen was gedacht. Man kann die Mauern nun schon in einem Quadrat aufstellen. Z.B. um ein Haus oder um ein Feld.


Das Gelände ist nun bereit zum Bespielen! :-)

Samstag, 4. Juni 2016

9th Age! Chaos gegen Waldelfen

Ich erfuhr sehr kurzfristig, dass Leute im Spieleclub sind, die willig sind auf die 9te Edition. Also packte ich schnell meine bemalten Chaosfiguren ein und rechnete mal durch. Damit ich dann auf die 2000Punkte kam, füllte ich den Rest mit Chaosrittern auf und fertig.

Meine Armee bestand dann aus: (die Namen aus dem 9ten Age sind mir noch nicht so geläufig, daher diese knappe Schreibweise)
Chaosgeneral auf dämonischem Reittier (Nurgle)
Magier Stufe 2 (Nurgle)
Barbarenhäuptling (Nurgle)

Barbaren (30, Zweihandwaffen, Nurgle)
Chaoskrieger (18, Hellebarden, Nurgle)
2 x Hunde (5)

Drachenoger (3, zwei Handwaffen)
Bestienstreitwagen (Nurgle)
Chaosritter (8, magische Waffen) (Nurgle)

Im Club waren dann mehrere Schlachten am Laufen. Der Waldelfenspieler hatte gerade gegen eine Zwergenarmee gewonnen und wollte gleich nochmal spielen. Da es eine 2500P Schlacht war, schrieb er seine Liste um.
Was dann am Ende in der Armee war, könnt ihr auf dem Bild sehen. Als Charaktermodelle hatte er ein sehr schnelles Einzelmodell, das gleich zwei Lebenspunktverluste bei einer Verwundung macht, einen AST und eine Magierin (Stufe1). 10 Reiter sind noch im Hinterhalt und kamen in der dritten Runde.

Los ging das Spiel und ich durfte mit dem Aufstellen beginnen. Da ich eh keinen Fernkampf hatte und mein Magier keine offensive Zauber erwürfelte, wollte ich offensiv spielen und stellte meine gesamte Armee hin.
Damit durfte ich auch anfangen, aber der Gegner konnte sich mit seiner Aufstellung voll auf mich einstellen.

Ich also vor, aber ich hatte Angst vor dem allein rumrennenden Charaktermodell. Also bewegte ich mich nicht zu weit vor, um gleich einen Angriff zu riskieren. Meine Hunde kamen mit der Vorhutbewegung und ihrer vollen Marschbewegung soweit, dass sie den Gegner erstmal zum Denken bringen mussten. (Und sie waren in keiner Angriffsreichweite)

Dann waren die Waldelfen am Zug. Der Baummensch vor in Richtung meiner Drachenoger. Der Beschuss später brachte aber nichts. Das einzelne Charaktermodell wurde direkt vor meinen Chaosrittern geparkt. Und die ganzen Zweihandkämpfer wurden in den Wald gestellt.
Gut war, dass er sich von meinen Hunden ablenken lies. Seine 10 Reiter drehten sich zu den Hunden um und kamen im weiteren Verlauf gar nicht mehr in der Schlacht vor. Die 45 Punkte waren super investiert.
Jetzt kam die Magiephase und die sollte mit einem großen Knall für die Waldelfen beginnen! Er hatte nur einen Stufe 1 Magier, allerdings zufällig mit der Lehre des Metalls... mit dem Grundzauber zerlegte er mir gleich 7 der 8 Chaosritter!! Damit war meine Kavallerie nutzlos.

(Es lag bestimmt daran, dass die Modelle nicht bemalt waren). Ich nahm das ganze als Chance auf und sagte mit meinem General (einzeln) einen Angriff am Charaktermodell der Waldelfen vorbei gegen die Dryaden an. Diesen Angriff schaffte ich leider nicht, aber ich ritt soweit vor, dass ich den zweiten Nahkampf mit meinem Streitwagen gegen das Charaktermodell durchziehen konnte! Damit hatte er nicht gerechnet. In zwei Spielzügen konnte ich so den Kerl besiegen. Da er extra gegen Charaktermodelle ausgelegt war, denke ich, dass das die richtige Entscheidung war.
Die Drachenoger versuchten sich währenddessen gegen den Baummenschen. Da ich sie aber mit zwei Handwaffen ausgerüstet hatte, war es mit Verwunden schwierig. Der Nahkampf zog sich länger hin.

Wohl daran denkend, dass die Waldelfen im Wald sehr schwer zu schlagen sind, blieben die Hauptstreitkräfte von ihm im Wald. Ich machte aber nicht den Fehler mit meinen Kriegern näher zu kommen. Stellte mich aber so, dass ich ihn, falls er sich doch raustrauen sollte, direkt angreifen kann.

Dann kam der Moment des Hinterhaltes. Die 10 Reiter kamen auf der linken Seite (von mir aus gesehen) und bedrohten sofort meine Barbaren. In meinem Spielzug drehte ich die Einheit und bewegte den Magier heraus. Als die Reiter dann angriffen, war ich dann doch etwas verwundert. Ich verlor nur 3 Barbaren. Er allerdings 7 Reiter! Nurgle und Zweihandwaffen sind doch zu was gut! Dazu kam dann noch die coole Fähigkeit vom Barbarenhäuptling dazu, dass ein zusätzliches Glied attackieren darf!
Davor hatte es meine Drachenoger aber schlechter getroffen, diese verloren den Nahkampf und stürmten an den Barbaren in Richtung Spielkante. Den herannahenden Baummenschen im Blick habend, entschied ich mich also mit den Barbaren für eine Drehung (statt die drei Reiter zu verfolgen).
Derweilen zerlegte mein General mit dem dazukommenden Streitwagen die Dryaden.

Der Baummensch verjagte dann meine Drachenoger weiter bis kurz vor den Plattenrand und wollte meinen Magier angreifen. Und ich sagte Flucht an. Mit viel Dusel erreichte er ihn nicht! Damit konnte ich ihn in die Flanke mit meinen Barbaren angreifen!
Der General schaffte es auch noch in den Nahkampf mit den drei letzten Reitern.

In der letzten Runde schaffte ich dann die Sammeltest der Drachenoger und des Magiers! Dazu gewannen die Barbaren den Nahkampf gegen den Baummenschen und dieser rannte tatsächlich weg und wurde eingeholt! Der General holte sich die drei Reiter.
Damit war die Sache gegessen. Die Taktik der Waldelfen war nicht aufgegangen. Mein letzter Chaosritter konnte durch wegrennen seine Punkte sichern. (Zwar nicht sehr chaoslike... aber ein Geschenk von Nurgle wegen dem Sieg ist vielleicht drin).

Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ein paar Würfel hätten alles ändern können.
Großer Gewinner der Schlacht waren die Barbaren mit dem Häuptling drin! Sehr coole Idee der 9the Age Mitglieder!

Leider hatte ich ja nur ein Bild, aber ich hoffe trotzdem, dass es Spaß gemacht hat, den Spielbericht zu lesen.

Dienstag, 31. Mai 2016

Wüstenplatte

Nach einer kurzen Diskussion mit meinem Bruder kam die Idee auf, mal etwas anderes aufzubauen und eine Wüstenplatte zu kreieren. Also ran ans Werk und wir überlegten weiter, was die Platte so können muss. Wir entschieden uns für eine MDF Platte. Diese ist nicht zu schwer und auch nicht zu teuer. Außerdem klebt mit Holzleim der Sand darauf sehr gut.


Wir entschieden uns für eine 48x48 Zoll große Platte. Für Saga brauchen wir nur 36x48 Zoll, aber dadurch hat man noch Platz für Verluste. Außerdem spielt man Infinity auf dieser Größe und der Gedanke auch in das Spiel weiter reinzuschnuppern ist immer noch da.
Des Weiteren ist die Größe für kleinere Warhammerspiele ideal und wir brauchen nicht immer die große Platte auspacken.

Als erstes kam eine Menge Leim und schöner Sand von der Nordsee zum Einsatz.


Als alles getrocknet war, wurde der Sand abgeschüttet und wieder eingefangen. Dann wurden die kleineren Löcher nochmals mit Leim und Sand behandelt.

Aus dem Baumarkt besorgte ich ein Sahara Braun (also ein Braun-Ocker) und verwendete diese als Grundfarbe. Zu der Farbe wurde Leim und etwas Wasser gemischt. Dadurch wird später der Sand nicht mehr abfallen. (Das ganze Gemisch hält wirklich sehr gut!)


Nach dem Trocknen wurde mit einer Sandfarbe trockengebürstet. Hierbei muss man sehr gut aufpassen, dass man nicht zu viel Farbe nimmt... die Pinselstriche sind an ein paar Stellen zu erkennen, aber das ist auf dem Bild extremer zu sehen als hier zu Hause... an ein paar Stellen besserte ich nochmal mit der Grundfarbe aus.


Da wir nicht auf einer reinen Wüstengegend spielen wollten, kommt mit einem dunklen Braun und einem Grau noch etwas Farbe mit ins Spiel.


Die farbigen Fleckchen wurden nochmals mit der Sandfarbe trockengebürstet und fertig ist die Wüstenplatte! :-)

Als nächstes wird Gelände hinzukommen. Das belebt dann die Platte!

Samstag, 9. April 2016

Saga-Schlachten toben! (Teil2)

Und nun zur zweiten Schlacht am Abend!

Wikinger gegen Ordensritter

Ok, historisch bin ich nicht so bewandert, ... ;-) Auf jeden Fall ist bei Saga das Coole, dass man durch die Battleboard auch diese Armeen gegeneinander antreten lassen kann und es spielerisch sehr gut möglich ist.
Durch das Kreuzzugsbuch (in dem die Ordensritter und andere Armee dazu gekommen sind) haben die Wikinger auch die Möglichkeit auf Priester zuzugreifen. Die Regeln sind also für alle bestimmt. Davon nahm auch der Wikingerspieler gebrauch und setzte auf einen Kriegspriester.

Nach der Aufstellung sah das Ganze dann so aus:


Wie man sieht, habe ich meine Armee beibehalten (never change a winning Team und so... ^^).

Die Wikingerarmee bestand aus:
  • Kriegsherr
  • Kriegspriester
  • 2 mal Veteranen
  • 2 mal Kriegern
  • 1 mal Bauern (mit Wurfwaffen)
Die Mission hieß wieder den Kriegsherrn zu töten, allerdings war es schon spät, also kann es auch sein, dass wir vorher aufhören mussten und dann waren die Siegespunkte entscheidend.

Die Wikinger begannen und rückten gleich nach vorne. Außer den Bauern hatte auch keiner Fernkampfwaffen dabei, also auf geht's. Gut für mich ist, dass die Wikinger keine Kavallerie haben können, dadurch musste ich keinen Angriff in der ersten Runde erwarten.
Dafür war dann aber auch die geballte macht der Wikinger ohne Verlust näher an mich ran gekommen.


Diesmal wollte ich meine Armbrustschützen auch mal für den Fernkampf verwendet, also stellte ich sie in Position und konnte einen Veteranen ausschalten. Hierbei kam ihm seine Sagafähigkeit zu gute, mit der er die Rüstung seiner Truppen verbesserte.
Dann ging ich in der ersten Runde in den Nahkampf über. Ein wenig hatte ich noch den Kampf zuvor im Hinterkopf als Heine mich in seiner ersten Runde angriff und sofort zurückgeschlagen wurde, aber ich wollte es trotzdem probieren. In nur einer Runde schalteten meine Veteranen einen Trupp mit acht Kriegern aus. Dafür stand ich dann vor einem Trupp Bauern. Aber was sollten die schon können?! ...
Werfen und dann ganz schön doll... das musste ich leider feststellen. Alle vier Reiter wurden abgeschossen. Das war eine Überraschung.
Auf seiner linken Seite zog er weiterhin die restliche Armee weiter vorwärts, doch lies auch seinen General weit und mit nur wenig Schatz zurück.


Im Zentrum musste ich jetzt taktieren. Denn die Ordensritter basieren auf Glaubenspunkte, die sie über Würfel im Laufe des Spiels aufbauen können. Dadurch werden die Fähigkeiten stärker. Da ich erst im zweiten Spielzug war, hatte ich noch nicht genug Power, also zog ich mich im Zentrum zurück. Wobei ich durch Beschuss noch einen Veteranen erwischte. Aber dafür gab ich auf meiner linken Flanke gas und trieb die nervigen Bauern zurück. Nur wenige blieben übrig.

Die Wikinger merkten plötzlich, dass vier Veteranen vor ihrem General standen und beschlossen zusammen mit dem Kriegsherrn die vier anzugreifen. Ich verlor zwei aber er dafür seine letzten zwei Veteranen.
In meiner Runde hatte ich nun die Chance mit meinen zwei Veteranen den Kriegsherrn zu töten. Ich erhöhte durch meine Fähigkeiten die Attacken und brauchte mit sieben Attacken mindetens zwei fünfen, um die Chance zu wahren. Ich würfelte drei! Aber dann mussten seine Verteidigungswürfe fallen... (eine Kriegherr kann jede Runde den ersten Lebenspunktverlust ignorieren. Hat also jede Runde zwei Lebenspunkte, die man ihm abziehen muss, um ihn niederzustrecken). Und er schaffte zwei Verteidigungswürfe. Im Gegenzug nahm er mir sogar noch einen Veteranen und ich musste zurückfallen.

Im Zentrum konnte ich noch seinen letzten Veteranen abschießen, aber der Kriegspriester wollte auch mit zwei Angriffen durch meine Reiter nicht fallen. Der ist ein ganz schön zäher Hund...


Leider war es dann soweit, dass wir das Spiel abbrechen mussten. Also ging es ans Zählen der Verluste. Ich verlor am Ende 9 Veteranen. Er verlor 8 Veteranen, dazu aber noch 8 Krieger und 7 Bauern. Das hieß einen Sieg für die Ordensritter!

Wieder ein interessantes Spiel. Der Kriegspriester der Wikinger wäre wahrscheinlich in der nächsten Runde zusammen mit den Kriegern noch gut aufgeblüht, aber auch ich hatte ja meinen Kriegsherrn und noch insgesamt 16 Krieger in der Hinterhand.

Ich freu mich schon auf die nächsten Schlachten und über Kommentare.

Saga-Schlachten toben! (Teil1)

Am Donnerstag Abend ging es im Hobbykeller rund und mehrere Saga Armeen wurden in den Kampf geschickt. Wie auf den Bildern zu sehen ist, habe wir die Platte genommen und in zwei Hälften geteilt. So konnten zwei Kämpfe gleichzeitig stattfinden.

Es folgen Bilder und Schlachtberichte von der ersten Schlacht.

In dieser kämpften die Mutatawii von Heine gegen meine Ordensritter. Für meine Ordensritter war dies ihre erste Schlacht. Das Battleboard hatte ich vorher noch nie ausprobiert, desweiteren dachte ich mir: "Wenn ausprobieren, dann richtig..." und nahm dazu noch einen Priester in meine Reihen auf.
Heine hat die Mutatawii zwar schonmal ausprobiert, befindet sich aber noch in der Findungsphase und testete eine 8ter Veteraneneinheit.

Gespielt wurden 6 Punkte.


Ordensritter:
  • Kriegsherr
  • Priester
  • 3 mal berittene Veteranen
  • 1 mal Krieger zu Fuß
  • 1 mal Krieger zu Fuß mit Armbrüsten

Mutatawii:
  • Kriegsherr
  • 4 mal berittene Veteranen
  • 1 mal Veteranen zu Fuß
  • 1 mal Krieger mit Bögen
 Ziel des Spiels war es in sechs Spielzügen den gegnerischen Kriegsherr zu töten. Wenn dies nicht gelingen sollte, dann werden Siegespunkte gezählt. Aber drauf wollten wir es beide nicht ankommen lassen. ;-)
Heine bekam den ersten Spielzug. Und legte seine Würfel auf dem Battleboard zurecht. Die Mutatawii sind eine sehr selbstmörderische Truppe und so opferte er gleich mal einen Krieger, um mehr Würfel zu bekommen.
Dann ging es los in Richtung meiner Armbrustschützen. Er suchte sich das schwächste Glied mitten in meiner Armee aus, um gleich mit seinen acht Veteranen zuzuschlagen. Ein Schock für mich. Da hatte ich die doch gerade erst angemalt und dann sollten die sofort im ersten Spielzug ihres Daseins sterben?! So nicht! ^^
Heine opferte eine weitere Figur diesmal einen seiner Veteranen um "Selbstmörderischer Angriff" auf seine Reiter zu spielen und würfelte seine Attacken. Alles soweit ok, aber meine Rüstungswürfe waren der Hammer es starben nur 3 Krieger! Damit hatten wir beide nicht gerechnet. Im Gegenzug konnte ich mit 8 Attacken seine 7ben Veteranen ausschalten! Ich hatte ja alles auf Angriff gesetzt, weil ich dachte, dass ich eh alle verliere und es zahlte sich aus. :-)


(Allerdings machten wir hier einen Spielfehler, weil wir die Fähigkeit vom Battleboard nicht mehr richtig im Kopf hatten. Heine hätte seine Attacken verdoppelt, wodurch auch meine Armbrustschützen gestorben wären. Dies viel uns allerdings erst zu spät auf.)
Also standen meine fünf Armbrustschützen noch (mit einer Ermüdung). Das ließen sich die Mutatawii nicht einfach so gefallen und er griff mit seiner nächsten Kavallerieeinheit an. Und diesmal gewann er den Nahkampf auch und die überlebenden Krieger liefen ein Stück zurück.


Da wir nun den Fehler bemerkten, nahm ich die restlichen Armbrustschützen auch noch vom Spielfeld.
Mein erster Spielzug begann und schon eine ganze Menge war passiert. Die große Veteraneneinheit war weg, dafür meine Armbrustschützen auch und ich hatte eine generische Veteraneneinheit mitten in meiner Aufstellugszone, direkt vor meinem General. Oh oh! Die musste ich los werden.
Ich setze mit meinen Batteboard würfel voll auf Angriff. Durch den Priester kam ich sogar auf 8 Würfel (was das Maximum bei Saga darstellt). Jetzt machte ich aber einen Spielfehler, denn ich setzte auf eine Fähigkeit, die den Rüstungswert vom Gegner senkt. Das klang super, aber beim Lesen kam heraus, dass dazu die gegnerische Einheit mindestens doppelt so viele Modelle besitzen muss... Mist... den kursiven Text hatte ich für Prosagelaber gehalten. ;-) Es fiel uns auf jeden Fall noch vor dem Nahkampf auf, aber die zwei Würfel hatte ich komplett verschenkt.
Ich griff trotzdem mit dem General und meinen Veteranen an. Dabei profitierte ich davon, dass ich zwei zusätzliche Verteidigungswürfel durch meine Fähigkeiten bekam und seine Veteranen noch eine Müdigkeit hatten. Das reichte, um den Trupp zu vernichten und keinen Verlust zu bekommen.
Sehr gut gelaufen für mich, denn nun war wieder Ruhe in der Aufstellungszone.


Mit meinen links platzierte Veteranen ritt ich noch ein Stück nach Vorne, um diesmal Druck auf ihn auszuüben.
Dann war Heine an der Reihe, der nun ohne 12 Veteranen auskommen musste. In weiser Voraussicht, was auf ihn zukommen würde, schickte er seine Bogenschützen und Veteranen schützend vor seinen General. Dann lief er mit seinen Veteranen sogar (durch eine spezielle Fähigkeit vom Battleboard) doppelt soweit nach Vorne und griff meine berittenen Veteranen an. Diese konnten den Nahkampf aber gewinnen und zwei Mutatawii starben.
In meiner Runde griff ich dann die Bogenschützen an und umging die Veteranen. Davon konnte ich auf eine ganze Menge ausschalten, so dass nur noch einer übrig blieb.


Der letzte Bogenschütze lief zu seinem General zurück, was für mich nicht gut ist, denn innerhalb einer kurzen Reichweite kann der General eigene Lebenspunktverluste auf befreundete Modelle umlegen. Ich ging dieses Risiko aber ein und griff den General an. (Schließlich war dies auch die Mission!).


Dieser Bogenschütze rettete dem General sein Leben. Der Bogenschütze und einer meiner Veteranen starb, so dass ich (bei einem Unentschieden) als Angreifer den Nahkampf verlor und fliehen musste.

 
 
Jetzt war Heines Zug und der musste sich schnellstmöglich um den Schutz seines Kriegsherrn kümmern. Die auf seiner linken Seite zurückgehaltenen letzten vier berittenen Veteranen ritten also sofort zu meinem letzten Ordensritter in den Nahkampf.
 
 
Das sah bitter aus für meinen Reiter, doch was machte Heine da mit den Würfeln... ?! Er würfelte nur Schrott und ich dann noch einen guten Rüstungswurf und plötzlich gewann ich den Nahkampf und die vier Angreifer mussten zurückweichen.
 
In meiner Runde wollte ich dann den Sack zumachen und schickte vier Reiter gegen den Kriegsherrn, aber jetzt begann auch für mich das Würfelpech. Ich musste zurückweichen und schaltete daher erstmal den letzten Veteranen zu Fuß aus.
 

Heine hatte nun nur noch sehr wenige Saga Würfel zur Verfügung. So schaltete er endlich meinen letzten einzelnen Reiter aus. Nur um dann von meiner letzten Ordensrittereinheit überrannt zu werden.


Alleingelassen von seiner Armee fiel dann sein General in der fünften Runde! Die Ordensritter hatten ihre erste Schlacht gewonnen.

 

Insgesamt hat es uns beiden Spaß gemacht. Heine hat sehr offensiv angefangen und wurde dann immer weiter zurück gedrängt, so dass es schnell nur noch um seine Verteidigung ging.
Die Ordensritter haben sehr interessante Fähigkeiten, die tatsächlich sehr stark auf die Reiterei ausgelegt sind, also muss ich die doch mal bemalen. ;-)
Wen ich auch loben möchte, ist mein Priester. Er hat sich zwar im ganzen Spiel nicht bewegt, aber dafür konnte ich stets 7 anstatt 6 Sagawürfel werfen, weil er sich in der Nähe meines Kriegsherrn aufhielt und zusätzlich habe ich noch den 8ten Würfel bekommen, weil ich ihm eine Müdigkeit gegeben habe. Damit hatte ich sehr viele Möglichkeiten meine Runden zu gestalten.
Dazu kam das Würfelpech von Heine, der in keiner Runde eine 6 mit seinen Sagawürfeln hingelegt hat und so seine starken Fähigkeiten gar nicht zum Zuge kamen.