Samstag, 30. Juli 2016

Eindrücke vom letzten Spieletag

Letzte Woche ging es endlich mal wieder hoch her. Da wir alle zur Zeit wegen diverser Dinge (Arbeit, Familien, politisches Weltgeschehen) nicht sehr häufig an unsere Figuren kommen (bis auf Jones, der hat trotz allem immer dafür Zeit - Max) probierten wir uns an diversen Spielesystemen. Angefangen haben wir (Jones & Max) mit einem Spiel Warhammer nach der 8. Edition, später kamen noch Heine und Jones Bruder vorbei und wir waren insgesamt zu viert.

Ich (Max) versuchte mal meine konstante Siegesflaute mit meinen Zwergen zu analysieren und bin zu dem Entschluss gekommen das unter folgenden Punkten man Warhammer der 8. Edition eigentlich unter normalen Umständen nur gewinnen kann, wenn:
- mit Horden und Massen spielt,
- man durch Attackenflut und Schnelligkeit ordentlich austeilt oder
- den dicken Magiesupport am Start hat.
(Ich lasse mich nur schwer eines Besseren belehren, da ich gefühlt nur gegen die oben aufgeführten Punkte oder sogar kombiniert als Armeen entgegentrete.) Aber was bedeutet das für meine Zwerge? Sie sind im Einzelnen zu "teuer", um als Masse aufzutreten. Sie sind langsam und können, wenn, auch nur spät ihre Stärken an den Start bringen. Sie haben keine richtige Magie...

Ich bin kein Freund von hinten einbunkern und die Schlacht aussitzen (auch wenn man gerade diese Taktik mit etwas Unterstützungsfeuer sehr gut fahren kann) und probiere lieber vieles aus. Es sind immerhin Zwerge, wenn da einer kampfeslustig ist dann wohl die ;) Und meinem König weichen die anderen immer nur zu gerne aus...


Also starteten wir unsere erste Schlacht nach alten Warhammerregelen. 1.000 Punkte und ein Versuch dem Hordentrieb nachzukommen. Für die richtige Horde standen mir dann leider doch das Regelwerk im Weg, ich hätte nicht genug Einheiten auf dem Feld gehabt. Es standen sich Max Langbärte mit Orgelkanone und Kopterunterstützung und Jones Hellbardenträger mit Gireifenreitern und Dampfpanzer gegenüber.
Die Greifenreiter hielten tapfer dem starken Beschuss der Orgelkanone stand und überrannte sie am Ende. Der Dampfpanzer rammte nach ein paar unglücklichen Manövern und zu viel Druck auf den Kesseln den Kopter vom Himmel, bevor dieser noch mehr Schaden in Jones Reihen anrichten konnte. Gemeinsam schafften Reiter und Panzer es aber nicht der Stärke und Widerstand der Langbärte (yeah, Horde!) zu trotzen. Als sich am Ende nur noch zwei dezimierte Haufen Zwerge und Imperiale plus Magier gegenüberstanden wurde sich nach 8-9 Runde auf  ein Unentschieden geeinigt (obwohl bei genügend Geduld die Magiehoheit gewonnen hätte).























Der Alten Welt nicht nachtrauernd probierten wir (Jones & Max) uns an der neuen "ich-nenne-es-mal-Warhammer-Version" The 9th Age. Ein von der Warhammer-Turnierwelt und Fanbase erstellte Regelüberarbeitung und -anpassung. Nach einen Crashkurs in Sachen neue-alte Regeln standen sich Jones Chaoskrieger des Nurgel und Max Zwerge gegenüber nach 2.000 Punkten-Turnierstil. Gefühlt war diese Schlacht weitaus ausgeglichener als nach den alten Regeln. Manche Truppen waren abgestimmt abgeschwächt worden, andere dafür angemessen verbessert. So gab es positive und negative Überraschungen auf beiden Seiten. Was uns nur nicht überrascht hatte war das einseitige Würfelspiel der Zwerge am Anfang und des Chaos am Ende. Was Max Zwerge am Beginn übertrieben glücklich raushauten verweigerten sie sich zum Ende hin beinahe komplett. Geschuldet Jones besserer Taktik ein Sieg für die Truppen des Chaos.





In Zukunft werden wir uns aber wohl primär auch nur noch mit der "9. Edition" abgeben, da sie eindeutig besser und ausgewogener ist. Weiter kommt hinzu, dass man jetzt auch mal komplett andere Armeeteile seiner Völker erfolgreich austesten kann und durch den quasi-Zusammenschluss von diversen Figurenherrstellern ganz neue Armeen in die Schlacht führen kann.
=> www.the-ninth-age.com


Parallel zur zweiten Schlacht spielten mein Bruder und Heine erste eine Partie Saga und testeten danach ein Spiel Freeboters Fate.







Da der Abend schon lang war und ich eine längere Heinrese vor mir hatte spielte ich mit Jones noch eine kurze Einsteigerrunde Infinity. Das Highlight am Ende des Abends aber war dann ein Spiel Infinity nach ein wenig vereinfachten Regeln mit Jones, seinem Bruder und Heine zusammen. Wir verteilten so viel Gelände, wie wir auf die Schnelle finden konnten und spielten zu dritt bis am Ende nur noch eine Figur von Heine übrig blieb.


Also insgesamt fünf Spielsysteme an einem Abend! Das volle Hobbyprogramm und es hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Hoffentlich schaffen wir dieses Jahr noch mal solch eine Runde. Und ein paar mehr Posts von uns anderen (also vonm ir dieses Jahr leider nicht mehr - Max), damit Jones hier nicht alleine unsere Standarten hoch halten muss.

In diesem Sinne, frohes Schaffen und beste Grüße, Max & Jones

Donnerstag, 21. Juli 2016

Die Wüste lebt!

Damit die ganzen Felder auch gedeihen können, muss ja auch irgendwo das Wasser herkommen. Also liegt der Bau einer Oase sehr nahe! :-)

Alles beginnt mit einem Stück Styrodur. Erst wurde die äußere Form ausgeschnitten und daraus habe ich dann noch den inneren Bereich, in den später das Wasser kommen sollte herausgeschnitten. (Auf dem Bild sind die Reste der Arbeit zu sehen)


Dann wurde mit dem Cutter fleißig geschnitten und geschnitten. Zusätzlich kann man Styrodur gut feilen, aber das gibt eine riesen Sauerei... davon habe ich leider kein Bild. Habe nur mal eins der "größeren Reste" im Müllbeutel. Also glaubt mir, danach muss gesaugt werden.


Das fertige Oasenufer wird mit Bastelkleber auf die übliche Ikea-Base geklebt. Zwei Reste habe ich noch zusätzlich als kleine Inseln hinzugefügt. Und damit ein bisschen mehr Lebens ins Spiel kommt, werden zwei Palmen gepflanzt.


Im nächsten Schritt kommt die Gestaltung des Untergrundes. Aus einem Ikea-Teppich (den ihr auch von den Feldern kennt) habe ich kleine Grasbüschel ausgeschnitten. Dann werden erst größere Steine aufgeklebt. Hierzu verwende ich Kork in verschiedenen Stärken. Dann als letzten kommt Sand über das ganze Geländestück.


Damit der Sand gut hält, habe ich zur ersten Grundfarbe Leim hinzugemischt. Jetzt wird kein Sand mehr abfallen.


Nun ging es ans Bemalen. Die Palmen bekamen auch Farbe, denn das glänzende Plastik finde ich nicht so schön. Beim See habe ich immer mehr dunkles Braun in die Ockerfarbe gemischt, um die Tiefe des Sees darzustellen.
Für die Steine kam Grau und Braun zum Einsatz. Diese Farben finden sich ja auch auf der Wüstenplatte wieder.


Als ausgetrocknete Oase kann das Ganze nun auch schon durchgehen, aber ich wollte ja mal Wasser ausprobieren. Dazu kam die zwei Komponentenvariante von NOCH zum Einsatz... das Zeug ist echt nicht günstig, aber es lohnt sich. Ich habe mich dafür entschieden, das Wasser nicht zu färben, da es sich um ganz reines Wasser einer Oase handelt. Nach dem Eingießen sah es dann so aus:


Wichtig ist es, die Luftblasen herauszubekommen. Dazu habe ich mit einem Stäbchen welche zum Plätzen gebracht und zusätzlich von unten gegen die Base geklopft.

Nach einem Tag ist nun alles fertig. Es ist sogar noch etwas Gras am Ufer gewachsen.


Auf dem Spieltisch sieht nun alles so aus:


Fehlen nur noch die Armeen. :-)

Mittwoch, 20. Juli 2016

Zweistöckige Wüstenhütte

Motiviert durch die erste Hütte, wird gleich die Zweite nachgelegt. Wobei diese etwas schmaler aber dafür zweistöckig wird.

Das heiße Wetter war dafür super geeignet. Die Farbe habe ich draußen immer trocknen lassen und habe dann drinnen den nächsten Farbanstrich auftragen können. Man konnte das Trocknen der Farbe richtig sehen.

Ich habe die ganzen Schritte wieder zusammentragen. Vielleicht will ja jemand was Ähnliches nachbauen. Es ist natürlich im glichen Stil zur anderen Hütte gebaut, bei der ich die Inspiration von TWS habe (nur zu empfehlen!).

Den Anfang macht eine Architekturpappe.


Dann wird alles ausgeschnitten und Löcher für die Hölzer dürfen auch nicht fehlen. Für die Hölzer nehme ich Raketenstöcker von Sylvester.


Eine Base gibt es aus einem Tischset von Ikea und die Decke nicht vergessen.


Die Ziegelsteine werden mit einem Cutter eingeschnitten.


Die Türen und Fenster sind aus Holzstäbchen von einer Fast Food Kette. Für eine bessere Holzstruktur nach dem Trockenbürsten, habe ich alle Holzstreifen mi einem Cutter eingeschnitten.


Dann wird alles zusammengesetzt und mit Holzleim verklebt. Die Nadeln halten alles beim Trocknen zusammen.


Für den Putz des Hauses nehme ich feine Strukturpaste.


Weil alles am Ende auf einer Sandplatte steht, darf natürlich der Sand auf der Base nicht fehlen. Ein paar größere Steine dazwischen lockern alles etwas auf.


Und dann wird das ganze bemalt. Ich habe mich wieder für Terrakotta entschieden. Da alles heute beim Trocknen so schnell ging, habe ich da aber keine Bemalzwischenschritte.


Und hier der Größenvergleich zum anderen Haus.


Lob, Kritik, eure Meinungen sind natürlich immer gewünscht.

Sonntag, 26. Juni 2016

Eine Wüstenhütte ist entstanden

Als große Hilfe und Inspiration diente uns das Video "desert hut" von TWS. Die Jungs machen einen super Job! Ich bin immer wieder begeistern von ihrem YouTube Channel.

Im Grunde ist der Vorgehen, wie bei unseren Mauer nur in Hausgröße. :-)

Als Balken wurden Holzstäbe von Sylvesterraketen verwendet und als Holz für die Fesnter und Türen wurden Rührstäbchen von einer Fastfoodkette benutzt.



Dann kam Putz drauf. Natürlich wurden die eingeritzten Mauerwerke ausgelassen.


Als letzter Schritt war die Bemalung dran. Auch dabei orientierte ich mich an den Mauern, damit die auch schön zusammenpassen.


Und in Aktion mit ein paar Einheiten und dem Rest der erstellten Gelände sieht das ganze dann so aus:



Kommentare sind natürlich erlaubt. ;-)

Dienstag, 14. Juni 2016

Die Mauern stehen und die Felder sind bereit!

Die Wüstenplatte ist da, also muss auch was drauf! :-)

Wir haben uns für Felder und Mauern zum Anfang entschieden, denn diese kann man immer gebrauchen und machen schon was her auf einer Spielplatte.

Und so sieht das ganze dann aus, wenn die Mauren einmarschieren!


Und wie begann das Ganze. Erst einmal mit einem Farb- und Basteleinkauf und natürlich mit einem Besuch bei Ikea.


Die Felder wurden einfach aus der Fußmatte herausgeschnitten und dann auf ein Baste aus dem Tischuntersetzer geklebt. Dazu kann etwas Sand, das passend zum Spieltisch bemalt wurde. Um das Ganze etwas aufzulockern, kamen noch ein paar größere Steine hinzu.




Die Mauern waren etwas aufwendiger.

Der Beginn ist eine Hartschaumplatte aus der die Mauern herausgeschnitten wurden. Mit einem Kutter habe ich dann eine Mauerstruktur auf einigen Stellen eingeritzt.

 
 
Die Segmente wurden auf Bases geklebt. Dabei sind die Bases so, dass man die Mauern direkt aneinander stellen kann. Natürlich haben wir auch an Eckelemente gedacht.
 


Dann wurden die Mauern verputzt. Dazu habe ich feinkörnige Strukturpaste verwendet.


Jetzt konnte die Bemalung beginnen. Wir haben uns für ein Terrakotta entschieden. Alternative wäre bestimmt auch ein Braun oder Sandfarbe passend gewesen, aber die Mauern sollten schon auffallen.


Im nächsten Schritt wurden nur die eingeritzten Mauerbereiche getuscht.


Dann wurde alles mit einer Mischung aus Terrakotta, Ocker und Sandfarbe (Beige) trockengebürstet.


Und dann als Abschluss nochmals mit reiner Sandfarbe gebürstet.


Und jetzt kann sich die Mauer sehen lassen. :-)

Natürlich haben wir uns bei den Größen was gedacht. Man kann die Mauern nun schon in einem Quadrat aufstellen. Z.B. um ein Haus oder um ein Feld.


Das Gelände ist nun bereit zum Bespielen! :-)

Samstag, 4. Juni 2016

9th Age! Chaos gegen Waldelfen

Ich erfuhr sehr kurzfristig, dass Leute im Spieleclub sind, die willig sind auf die 9te Edition. Also packte ich schnell meine bemalten Chaosfiguren ein und rechnete mal durch. Damit ich dann auf die 2000Punkte kam, füllte ich den Rest mit Chaosrittern auf und fertig.

Meine Armee bestand dann aus: (die Namen aus dem 9ten Age sind mir noch nicht so geläufig, daher diese knappe Schreibweise)
Chaosgeneral auf dämonischem Reittier (Nurgle)
Magier Stufe 2 (Nurgle)
Barbarenhäuptling (Nurgle)

Barbaren (30, Zweihandwaffen, Nurgle)
Chaoskrieger (18, Hellebarden, Nurgle)
2 x Hunde (5)

Drachenoger (3, zwei Handwaffen)
Bestienstreitwagen (Nurgle)
Chaosritter (8, magische Waffen) (Nurgle)

Im Club waren dann mehrere Schlachten am Laufen. Der Waldelfenspieler hatte gerade gegen eine Zwergenarmee gewonnen und wollte gleich nochmal spielen. Da es eine 2500P Schlacht war, schrieb er seine Liste um.
Was dann am Ende in der Armee war, könnt ihr auf dem Bild sehen. Als Charaktermodelle hatte er ein sehr schnelles Einzelmodell, das gleich zwei Lebenspunktverluste bei einer Verwundung macht, einen AST und eine Magierin (Stufe1). 10 Reiter sind noch im Hinterhalt und kamen in der dritten Runde.

Los ging das Spiel und ich durfte mit dem Aufstellen beginnen. Da ich eh keinen Fernkampf hatte und mein Magier keine offensive Zauber erwürfelte, wollte ich offensiv spielen und stellte meine gesamte Armee hin.
Damit durfte ich auch anfangen, aber der Gegner konnte sich mit seiner Aufstellung voll auf mich einstellen.

Ich also vor, aber ich hatte Angst vor dem allein rumrennenden Charaktermodell. Also bewegte ich mich nicht zu weit vor, um gleich einen Angriff zu riskieren. Meine Hunde kamen mit der Vorhutbewegung und ihrer vollen Marschbewegung soweit, dass sie den Gegner erstmal zum Denken bringen mussten. (Und sie waren in keiner Angriffsreichweite)

Dann waren die Waldelfen am Zug. Der Baummensch vor in Richtung meiner Drachenoger. Der Beschuss später brachte aber nichts. Das einzelne Charaktermodell wurde direkt vor meinen Chaosrittern geparkt. Und die ganzen Zweihandkämpfer wurden in den Wald gestellt.
Gut war, dass er sich von meinen Hunden ablenken lies. Seine 10 Reiter drehten sich zu den Hunden um und kamen im weiteren Verlauf gar nicht mehr in der Schlacht vor. Die 45 Punkte waren super investiert.
Jetzt kam die Magiephase und die sollte mit einem großen Knall für die Waldelfen beginnen! Er hatte nur einen Stufe 1 Magier, allerdings zufällig mit der Lehre des Metalls... mit dem Grundzauber zerlegte er mir gleich 7 der 8 Chaosritter!! Damit war meine Kavallerie nutzlos.

(Es lag bestimmt daran, dass die Modelle nicht bemalt waren). Ich nahm das ganze als Chance auf und sagte mit meinem General (einzeln) einen Angriff am Charaktermodell der Waldelfen vorbei gegen die Dryaden an. Diesen Angriff schaffte ich leider nicht, aber ich ritt soweit vor, dass ich den zweiten Nahkampf mit meinem Streitwagen gegen das Charaktermodell durchziehen konnte! Damit hatte er nicht gerechnet. In zwei Spielzügen konnte ich so den Kerl besiegen. Da er extra gegen Charaktermodelle ausgelegt war, denke ich, dass das die richtige Entscheidung war.
Die Drachenoger versuchten sich währenddessen gegen den Baummenschen. Da ich sie aber mit zwei Handwaffen ausgerüstet hatte, war es mit Verwunden schwierig. Der Nahkampf zog sich länger hin.

Wohl daran denkend, dass die Waldelfen im Wald sehr schwer zu schlagen sind, blieben die Hauptstreitkräfte von ihm im Wald. Ich machte aber nicht den Fehler mit meinen Kriegern näher zu kommen. Stellte mich aber so, dass ich ihn, falls er sich doch raustrauen sollte, direkt angreifen kann.

Dann kam der Moment des Hinterhaltes. Die 10 Reiter kamen auf der linken Seite (von mir aus gesehen) und bedrohten sofort meine Barbaren. In meinem Spielzug drehte ich die Einheit und bewegte den Magier heraus. Als die Reiter dann angriffen, war ich dann doch etwas verwundert. Ich verlor nur 3 Barbaren. Er allerdings 7 Reiter! Nurgle und Zweihandwaffen sind doch zu was gut! Dazu kam dann noch die coole Fähigkeit vom Barbarenhäuptling dazu, dass ein zusätzliches Glied attackieren darf!
Davor hatte es meine Drachenoger aber schlechter getroffen, diese verloren den Nahkampf und stürmten an den Barbaren in Richtung Spielkante. Den herannahenden Baummenschen im Blick habend, entschied ich mich also mit den Barbaren für eine Drehung (statt die drei Reiter zu verfolgen).
Derweilen zerlegte mein General mit dem dazukommenden Streitwagen die Dryaden.

Der Baummensch verjagte dann meine Drachenoger weiter bis kurz vor den Plattenrand und wollte meinen Magier angreifen. Und ich sagte Flucht an. Mit viel Dusel erreichte er ihn nicht! Damit konnte ich ihn in die Flanke mit meinen Barbaren angreifen!
Der General schaffte es auch noch in den Nahkampf mit den drei letzten Reitern.

In der letzten Runde schaffte ich dann die Sammeltest der Drachenoger und des Magiers! Dazu gewannen die Barbaren den Nahkampf gegen den Baummenschen und dieser rannte tatsächlich weg und wurde eingeholt! Der General holte sich die drei Reiter.
Damit war die Sache gegessen. Die Taktik der Waldelfen war nicht aufgegangen. Mein letzter Chaosritter konnte durch wegrennen seine Punkte sichern. (Zwar nicht sehr chaoslike... aber ein Geschenk von Nurgle wegen dem Sieg ist vielleicht drin).

Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ein paar Würfel hätten alles ändern können.
Großer Gewinner der Schlacht waren die Barbaren mit dem Häuptling drin! Sehr coole Idee der 9the Age Mitglieder!

Leider hatte ich ja nur ein Bild, aber ich hoffe trotzdem, dass es Spaß gemacht hat, den Spielbericht zu lesen.

Dienstag, 31. Mai 2016

Wüstenplatte

Nach einer kurzen Diskussion mit meinem Bruder kam die Idee auf, mal etwas anderes aufzubauen und eine Wüstenplatte zu kreieren. Also ran ans Werk und wir überlegten weiter, was die Platte so können muss. Wir entschieden uns für eine MDF Platte. Diese ist nicht zu schwer und auch nicht zu teuer. Außerdem klebt mit Holzleim der Sand darauf sehr gut.


Wir entschieden uns für eine 48x48 Zoll große Platte. Für Saga brauchen wir nur 36x48 Zoll, aber dadurch hat man noch Platz für Verluste. Außerdem spielt man Infinity auf dieser Größe und der Gedanke auch in das Spiel weiter reinzuschnuppern ist immer noch da.
Des Weiteren ist die Größe für kleinere Warhammerspiele ideal und wir brauchen nicht immer die große Platte auspacken.

Als erstes kam eine Menge Leim und schöner Sand von der Nordsee zum Einsatz.


Als alles getrocknet war, wurde der Sand abgeschüttet und wieder eingefangen. Dann wurden die kleineren Löcher nochmals mit Leim und Sand behandelt.

Aus dem Baumarkt besorgte ich ein Sahara Braun (also ein Braun-Ocker) und verwendete diese als Grundfarbe. Zu der Farbe wurde Leim und etwas Wasser gemischt. Dadurch wird später der Sand nicht mehr abfallen. (Das ganze Gemisch hält wirklich sehr gut!)


Nach dem Trocknen wurde mit einer Sandfarbe trockengebürstet. Hierbei muss man sehr gut aufpassen, dass man nicht zu viel Farbe nimmt... die Pinselstriche sind an ein paar Stellen zu erkennen, aber das ist auf dem Bild extremer zu sehen als hier zu Hause... an ein paar Stellen besserte ich nochmal mit der Grundfarbe aus.


Da wir nicht auf einer reinen Wüstengegend spielen wollten, kommt mit einem dunklen Braun und einem Grau noch etwas Farbe mit ins Spiel.


Die farbigen Fleckchen wurden nochmals mit der Sandfarbe trockengebürstet und fertig ist die Wüstenplatte! :-)

Als nächstes wird Gelände hinzukommen. Das belebt dann die Platte!